
Weltkrebstag 05.02.25
Die Vorträge zum Weltkrebstag im Johanna-Etienne-Krankenhaus hatten als Schwerpunkt die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen in der Krebstherapie. Effizienz und Erfolg der Therapiemöglichkeiten können durch so genannte Tumorkonferenzen erheblich gesteigert werden, wie Dr. Galonska (2. v.r.), Leiter des Tumorzentrums berichtete. Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister a.D. (links im Bild) schlug den Bogen zu gesamten medizinischen Versorgung.
Für den Förderverein war der Abend eine gelungene Möglichkeit, sich zu präsentieren.
40 Jahre Förderverein
Jubiläum am 2. Juli 2025
Der 2. Juli gab vielfältigen Anlass zum Feiern.
Natürlich das Jubiläum des Fördervereins, aber auch der 220. Geburtstag von Johanna Etienne. Ohne Sie gäbe es weder Krankenhaus noch Förderverein. Auch die Kapelle mitsamt ihrer Orgel konnten an diesem Tag auf eine lange Historie zurück blicken.
Etwa 200 Gäste kamen der Einladung zur Feier nach.
Weihbischof Dominikus Schwaderlapp würdigte in der Festmesse gebührend die Bedeutung des Krankenhauses, die Schaffenskraft aller Ordensschwestern und natürlich die hilfreiche Unterstützung durch den Förderverein.
Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen ergaben sich zahlreiche gute Gespräche und neue Kontakte. Dies rundete den schönen Tag perfekt ab.

Ladies Transalp 2025
von LIV Cycling zugunsten
der Endometriose Forschung am Etienne
Liv Cycling organisiert jedes Jahr eine Alpenüberquerung per Rad. In drei Schwierigkeitsstufen wird innerhalb von 5 Tagen eine Strecke vom Bodensee zum Comer See zurückgelegt. Alle Starterinnen fördern selbst und über Sponsoren eine besonderen Zweck.
Im Zentrum der diesjährigen Spendenaktion stand Endometriose – eine der häufigsten, aber gleichzeitig am wenigsten bekannten gynäkologischen Erkrankungen bei Frauen. Schätzungen zufolge sind zwischen acht und fünfzehn Prozent aller Frauen betroffen. Symptome wie chronische Unterleibsschmerzen, starke Menstruationsbeschwerden oder unerfüllter Kinderwunsch werden noch immer viel zu häufig verharmlost oder falsch eingeordnet. Oft vergehen viele Jahre bis zur richtigen Diagnose.
Der positive Einfluss von Bewegung auf das Leben mit Endometriose ist bekannt. Sanfte Sportarten wie Radfahren, Yoga oder Spazierengehen können helfen, Schmerzen zu lindern, Verspannungen zu lösen und das seelische Gleichgewicht zu stärken. Mit der finanziellen Unterstützung einer neuen Studie am Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss möchten die Initiatoren dies nun wissenschaftlich fundiert belegen. Betroffene Frauen können künftig bessere Unterstützung und neue Perspektiven erhalten.
Das Projekt wurde vom Leiter der Gynäkologischen Klinik, Professor Dr. Korell, der Ärztekammer Nordrhein zur Genehmigung vorgelegt. Das ist wichtig für die garantierte Einhaltung aller gängigen Normen und ethischen Verpflichtungen. Es nimmt noch ein wenig Zeit in Anspruch, gewährleistet aber offizielle die Verwertbarkeit der Studie.
Die Spendenübergabe ist am 1. Dezember 2025. Aktuell wurden bereits fantastische 8.000,-- € "eingefahren". Weitere Spenden mit dem Verwendungszweck LT 25 sind willkommen.
Dann gilt es, Teilnehmerinnen zu finden, die Anfang 2026 im Therapie- und Trainingszentrum am Etienne, der SAVITA, mit dem Programm starten.
Über das Ergebnis werden wir unter "Projekte" berichten.
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